Susanne Benze

Reden des herzens

Memento mori

Für die meisten von uns ist der Tod ein Tabu, und wenn wir an ihn denken, fällt er wie ein Schatten auf unser Leben. Doch die Furcht vor Verlusten bringt   vor allem Unfreiheit mit sich. Uns fällt nicht nur das würdige Sterben schwer, sondern auch das gute Leben.

Mit einer achtsamen Vorbereitung kann ein gelassenerer Umgang mit der eigenen Endlichkeit sowie mit Trennungen und Verlusten geübt werden.
Wir können den Tod auch als großen Lehrmeister annehmen und achten.
Wenn wir hin und wieder inne halten und Bilanz ziehen, spüren wir vielleicht, dass sich unser Geist entscheiden kann: Zwischen Angst und Vertrauen, Depression und Hoffnung, Wut und Gelassenheit, Glück und Unglück.
Wir sind frei, unsere Blickrichtung zu wählen.